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So klingt der Herbst
DAS MAGAZIN VON NEUROTH

So klingt der Herbst

29.10.2018

Mit den verschiedenen Jahreszeiten werden nicht nur unterschiedliche Temperaturen assoziiert, sondern auch ganz bestimmte Klänge. Wir haben fünf typischen Herbstgeräuschen gelauscht und sagen Ihnen, wie laut bzw. leise sie sind.

Wenn die Bäume ihre Blätter verlieren, Kinder ihre Drachen steigen lassen und die Maroniverkäufer wieder das Stadtbild zieren, dann ist er da: der Herbst. Meteorologisch gesehen beginnt er bereits am 1. September und mit ihm die Erntezeit. Aber nicht nur visuell ist der Herbst mit seinen Goldtönen eine der ansprechendsten Jahreszeiten. Auch an bestimmten Geräuschen können wir uns vor allem im Herbst erfreuen. Das Zwitschern der Vögel, das Rauschen des Windes, das Rascheln der Blätter und das Tropfen des Regens werden nicht umsonst in einigen Entspannungs-CDs und -Videos aufgegriffen – der Herbst klingt einfach besonders. Umso wichtiger ist es, gesunde Ohren zu haben, um die Jahreszeit in all ihren Facetten wahrnehmen zu können. Wir haben uns fünf typische Herbstgeräusche genauer angehört:

Typische Herbst-Geräusche

Vögel auf einem Ast

Vogelgezwitscher

In Österreich bleiben zwar viele der bekannten heimischen Vögel wie Amsel und Zaunkönig über den Winter, aber es gibt doch einige, die sich auf die weite Reise Richtung Süden machen. Im Herbst verheißt das quirlige Gezwitscher Aufbruchsstimmung. Bis zu 50 Dezibel erreicht der Vogelgesang und ist dabei nur etwa 5 Dezibel leiser als ein Gespräch zwischen zwei Menschen.

Blätterrascheln im Wald

Bunte Blätter prägen den Herbst nicht nur optisch, sondern auch akustisch. Wenn der Wind durch Alleen und Wälder fegt, bewegen sich die Blätter und man hört das angenehme Geräusch raschelnder Blätter, das etwa 10 bis 35 Dezibel „laut“ ist.

Pusteblume

Windrauschen

Gerade im Herbst ist das Wetter nicht nur kühler, sondern vor allem auch stürmischer. Wer bisher dachte, ein bisschen Luftbewegung hört man nicht, hat sich getäuscht. Ein leichtes Windrauschen kommt auf rund 20 Dezibel. Je stürmischer es ist, desto lauter wird es.

Prasseln von Regentropfen

Regen

Von vielen gehasst, von anderen – besonders nach heißen Sommertagen – geliebt: der Regen. Mit 50 Dezibel klingen die auf den Boden prasselnden Tropfen jedenfalls angenehmer als ein Kühlschrank. Der ist mit seinen Geräuschen nämlich genauso laut.

Gewitter

Gewitter

Blitze, Wind und Donner – auch im Herbst ist man vor Gewitter nicht gefeit: Gewitter sind sowohl optisch als auch akustisch ein Phänomen. Der Gewitterdonner ist auch das wohl lauteste Herbstgeräusch und mit bis zu 130 Dezibel immerhin genauso laut wie eine Kettensäge. Je mehr Feuchtigkeit in der Luft vorhanden ist, desto lauter ist übrigens der Donner, da Feuchtigkeit Schall besser leitet.

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